Übergang

2008 wurde das neue Rasengrabfeld eröffnet. Der Künstler Helmut Schön errichtete darauf eine Stele, die er selbst so beschreibt:

"Das Denkmal steht im Mittelpunkt einer kreisrunden Grabanlage. Es nimmt in seiner Form diese Kreissymbolik auf, als ein christliches Zeichen für göttliche Allmacht und Ewigkeit.

Es besteht zunächst aus zwei Säulen, die wie ein Mensch fest und aufrecht auf der Erde stehen und himmelwärts streben. Die Form breitet dann ihre Arme aus in der Sehnsucht nach der Begegnung mit dem Göttlichen. 

Das Material der Säulen, ein graubrauner Muschelkalk, steht für unser irdisches Leben. Deutliche Lebensspuren haben sich eingegraben, er ist rauh und kantig, Furchen durchziehen ihn. Die Steine sind gleichmäßig dreieckig geformt, eine christliche Symbolik des Dreiklanges von Vater, Sohn und heiliger Geist.

Oben schließt ein gelber und glatter Kalkstein zwischen den Säulen den Lebenskreis. Das Göttliche fügt sich hinzu und nimmt uns auf in seine lichte Geborgenheit.

Im Ganzen gesehen bildet die Form des Denkmales ein Tor, Übergang von dieser Welt durch den Tod hindurch in ein versprochenes göttliches Reich."