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Aus der Sommerkirche

In der Sommerkirche am 20 Juli zum Thema WUT hat unser Pastor auf eine Nachricht in der Tagesschau-App reagiert. Er hat die Informationen aus den Nachrichten dargestellt und eine Unterschriftenliste ausgelegt. 32 Gottesdienst-Teilnehmende haben sich eingetragen und Fred Niemeyer hat sie an das Erzbistum weitergeleitet.

Wir hatten angekündigt, hier darüber zu berichten und eine Vorlage zu erstellen, die auch Sie nutzen können, wenn Sie sich an dem Appell beteiligen wollen.

Der Bericht vom rbb24:
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2025/07/berlin-neukoelln-wohnhaus-karl-marx-strasse-verkauf-kirche.html

Vorlage für eine eigene Protest-Mail

An: info@erzbistumberlin.de

Sehr geehrte Damen und Herren des Erzbistums Berlin,

mit großer Besorgnis und tiefer Empörung habe ich die Berichterstattung über den geplanten Verkauf Ihres Mietshauses in der Karl-Marx-Str. 11 zur Kenntnis genommen.
Bezugnehmend auf:
- Nachricht in der Tagesschau-App vom 19. Juli, 16:40 Uhr
- Sendung der rbb24 Abendschau vom 18. Juli, 19:30 Uhr

Den genannten Berichten zufolge beabsichtigen Sie, das vor zehn Jahren geerbte Gebäude zu verkaufen. Es wurde dargestellt, dass die Mieter eine Genossenschaft gegründet und ein konkretes Kaufangebot von 3,8 Millionen Euro unterbreitet haben, um ihren Wohnraum zu sichern.
Es ist für mich unverständlich und zutiefst enttäuschend, dass das Erzbistum Berlin dieses Angebot offenbar nicht in Betracht zieht, sondern stattdessen einen „maximalen Erlös“ durch den Verkauf an den „Meistbietenden“ anstrebt. Die Begründung, dies sei zur Erfüllung kirchlicher Aufgaben und für die Seelsorge notwendig, empfinde ich als unglaublich und scheinheilig.
Auch wenn die Berichterstattung eine Verkürzung des Sachverhalts darstellen mag, zweifle ich nicht an der grundsätzlichen Glaubwürdigkeit von rbb und Tagesschau. Gemäß diesem Kenntnisstand drücke ich hiermit meine tiefe Empörung über eine Haltung aus, die geerbtes Vermögen nicht unter sozialen Aspekten verwaltet, sondern damit Wucher treiben will. Die unberücksichtigte Sorge der Mieter und die damit einhergehende Darstellung einer unsozialen und unglaubwürdigen Kirche empört mich zutiefst.
Um weiteren Schaden für das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Kirche abzuwenden, appelliere ich eindringlich an Sie, Ihre Haltung zu überdenken und die Anliegen der Ihnen anvertrauten Mieterinnen und Mieter beim Verkauf vorrangig zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Sommerkirche 2025

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