Kirche in Lieme

Gottesdienste und Gemeindeleben

Kirche in Lieme

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Das Jugendhaus (das alte Spritzenhaus)

Ein Foto der Fassade oder ein altes Ziegelstück/Werkzeugteil, das an die Feuerwehr-Vergangenheit erinnert.

Das heutige Jugendhaus in Lieme war ursprünglich das Feuerwehrhaus des Dorfes, erbaut 1929/1930. In den 1990er Jahren wurde es umgebaut: Richtfest, dann die Einweihung mit einem großen Gemeindefest am 30./31. Mai 1998 unter dem Motto „Wir in Lieme unter der Kirche". Aus einem Ort, der einst dem weltlichen Schutz des Dorfes diente, wurde ein Ort, an dem seither Generationen von Kindern und Jugendlichen Gemeinschaft, Kinderbibelwochen, Basare und offene Treffs erleben.

⏱ 20 SekundenUnser Jugendhaus war früher mal das Feuerwehrhaus vom Dorf! Statt Feuerwehrautos gibt es jetzt Spiele, Treffen und viel Platz für Kinder und Jugendliche.

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Stell dir vor, in eurem Jugendhaus standen früher mal die großen roten Feuerwehrautos! Genauso war es in Lieme: Das Gebäude wurde vor fast 100 Jahren als Spritzenhaus gebaut – so nannte man das Feuerwehrhaus, weil dort die „Feuerspritze" stand, mit der man Wasser auf Brände spritzte. Irgendwann brauchte die Feuerwehr das Gebäude nicht mehr, und die Kirchengemeinde hat es umgebaut, damit Kinder und Jugendliche dort einen eigenen Ort zum Treffen haben. Bei der Eröffnung 1998 gab es ein großes Fest für das ganze Dorf. Was würdest du dir für euer Jugendhaus wünschen, wenn du es mitgestalten könntest?

⏱ 20 SekundenUnser Jugendhaus war früher das Spritzenhaus der Feuerwehr. Ich treffe mich hier jede Woche – und ich frage mich manchmal, was wohl als Nächstes aus diesem Gebäude wird, wenn wir es nicht weiter mit Leben füllen.

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Es ist schon witzig: Der Ort, an dem ich mich mit meinen Freunden treffe, Kinderbibelwochen erlebt habe und Basare mitorganisiert habe, war mal das Feuerwehrhaus des Dorfes, gebaut 1929. Als die Feuerwehr es nicht mehr brauchte, hat die Kirchengemeinde entschieden: Wir bauen es um, für die Jugend. 1998 wurde es feierlich eröffnet, mit einem Fest für ganz Lieme. Das zeigt mir: Räume verändern ihre Bedeutung, wenn Menschen sie neu wollen. Heute frage ich mich, was als Nächstes aus diesem Ort wird – das hängt davon ab, ob wir Jugendlichen ihn weiterhin mit Leben füllen wollen, so wie unsere Eltern und Großeltern das damals entschieden haben.

⏱ 20 SekundenWir haben in den 90er Jahren das alte Spritzenhaus zum Jugendhaus umgebaut – eine Investition, von der wir hofften, dass sie sich lohnt. Heute, Jahrzehnte später, sehe ich: Sie hat sich gelohnt.

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Als wir beschlossen, das alte Feuerwehrhaus zum Jugendhaus umzubauen, war das keine kleine Entscheidung – es kostete Geld, Zeit, handwerkliche Arbeit und den Mut, in eine Zielgruppe zu investieren, die man oft für „schwer erreichbar" hält. Wir haben Richtfest gefeiert, dann 1998 mit einem großen Gemeindefest eröffnet. Seitdem hat das Haus Kinderbibelwochen, offene Treffs, Basare und Freundschaften über Generationen hinweg erlebt. Ich glaube, das ist eine der wichtigsten Lektionen für 2026: Kirche muss bereit sein, ihre Räume und Gebäude immer wieder neu zu denken – nicht als Selbstzweck, sondern als Orte, die für die Menschen von heute tatsächlich gebraucht werden.

⏱ 20 SekundenIch erinnere mich noch, wie in diesem Gebäude tatsächlich die Feuerwehr saß. Dass daraus ein Jugendhaus wurde, war für viele im Dorf damals nicht selbstverständlich – aber ein weiser Schritt.

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Als junger Mann kannte ich dieses Gebäude nur als Spritzenhaus – dort, wo die Feuerwehr ihre Ausrüstung lagerte, um das Dorf vor Bränden zu schützen. Dass die Kirchengemeinde es Jahrzehnte später zum Jugendhaus umbaute, war für einige im Dorf zunächst gewöhnungsbedürftig. Nicht jeder sah sofort ein, warum die Kirche Geld in ein Gebäude für Jugendliche investieren sollte, die man vielleicht ohnehin selten in der Kirche sah. Heute, wenn ich sehe, wie viele junge Menschen über die Jahre dort Gemeinschaft und Orientierung gefunden haben, denke ich: Es war eine der klügsten Entscheidungen unserer Gemeinde. Manchmal muss man einen Ort neu widmen, um zu erkennen, wofür er eigentlich gebraucht wird.

Quelle: Gemeindechronik ab 1971 (Umbau, Richtfest, Einweihung 1998, spätere Nutzung).